Fokker Dr. 1 PDF Drucken E-Mail

Fokker Dr. 1

Höchstgeschwindigkeit: 176 km/h in Meereshöhe, 155 km/h in 3.000 m Höhe, 138 km/h in 4.000 m Höhe, 110 PS Oberursel Ur. II Neunzylinder Umlaufmotor
Steiggeschwindigkeit: Steigt in 2,9 Minuten auf 1.000 m Höhe, in 5,5 Minuten auf 2.000 m Höhe und in 9,3 Minuten auf 3.000 m Höhe.
Dienstgipfelhöhe: 19.600 Fuss (5.974 m)
Spannweite: 7,20 m
Länge: 5,77 m
Gewicht: Bewaffnet ca. 585 kg
Bewaffnung: 2 nach vorn gerichtete Maxim MGs
Einsatzdauer: ca. 1,5 Std
Anmerkungen: Der Fokker Dreidecker wurde als direkte Reaktion auf die Sopwith Triplane gebaut, die Anfang 1917 eingeführt worden war. Der Konstrukteur, Reinholdt Platz, hatte jedoch die Sopwith nie gesehen und war auch nicht überzeugt, daß die Dreidecker Konstruktion Vorzüge aufwies. Bis Sommer 1917 wurden jedoch 318 DR 1 bestellt. Von Richthofens "Fliegender Zirkus" war die erste Einheit, die das neuen Flugzeug erhalten sollte. Der "rote Baron" war von ihm begeistert und ebenso Werner Voss, der 21 Luftsiege im letzten Monat seines Lebens mit der Fokker Dreidecker errang. Anfang November wurde für die DR 1 jedoch Flugverbot ausgesprochen, nachdem es eine Serie von schlimmen Abstürzen gegeben hatte, die auf Fehler beim Bau der Tragflächen zurückzuführen waren. Der Hersteller verbrachte den größten Teil dieses Monats mit der Instandsetzung defekter Tragflächen. Deshalb kam die DR 1 erst Anfang Dezember voll zum Einsatz. Aber die dem Dreidecker innewohnende Manövrierfähigkeit und der schwere 110 PS Umlaufmotor von Oberursel ließen die Fokker Dr1 trotz der anfängliche Rückschläge zu einem Erfolg werden. Man hat sie bei der Steuertechnik mit der Sopwith Camel und wegen der enormen Steigfähigkeit mit der Sopwith Triplane verglichen. Während ihrer Spitzeneinsatzzeit im Mai 1918 befanden sich nur 171 Flugzeuge in den an der Front basierten Jastas. Es war trotz des Gerüchts, daß alle deutschen Asse sie flogen, ein relativ seltenes Erlebnis, eine Fokker Dreidecker an der Front zu sehen.

Fokker DrI 545/17 mit der Jasta 11 Kennzeichnung: rote Motorhaube, rot Radabdeckungen, rote Stiele. Geflogen von Lt. Hans Weiss, Jastaführer bis zu seinem Tode am 2. Mai 1918.

Von oben, von der Seite und von Vorne - Ansicht eines Fokker Dr. 1 (vermutlich Nr.: 404/17, mit der Ltn. Adolf Ritter von Tutschek am 15. März 1918 tötlich abgestützt ist)

Der Dreidecker Fokker Dr. 1 von Manfred v. Richthofen mit der Typenbezeichnung 425/17 den er an seinem letzten Tag flog. (49 kb)

Dreidecker Fokker Dr. 1 von Manfred v. Richthofen mit der Typenbezeichnung 425/17  Seitenansicht. (25 kb)

Werner Voss Fokker FI 103/17 den er in seinem letzten Gefecht flog.

Werner Voss steht vor seiner Fokker FI 103/17 - gut ist hier die Bemalung der Motorhaube zu sehen. Voss nannte diese Bemalung:"Mein Kaiser Wilhelm". man vermutet, daß Voss als Krefelder Textilhändler Kontakt mit chinesischen Seidenlieferanten, und deren Drachen hatte. Bei diesen gibt es ähnliche Gesichter.

Fokker Dr. 1 der Jasta 19 auf dem Flugplatz. Vorne Dr I 433/17, Lt. Arthur Rahn. Die dritte Maschine ist Dr I 504/17 und wurde von Lt. Ludwig Rienau geflogen.

Baupläne/Links zur Fokker Dr. 1 finden Sie unter:

Fokker Team Schorndorf
Engl. Seite zum Thema FokkerDr1.com
Historisch korrekte Dreidecker-Kartonmodelle paperwarbirds.net

 


Modellbausatz M. v. Richthofen  Fokker Dr. 1 - Typenbez.: 425/17
Geschenkset Roter Baron von REVELL

Foto des Revell Modells vorn, Maßstab 1/28.

Foto des Revell Modells von der Seite, Maßstab 1/28.

 
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